Bigpoint vergeben

Mit 16:21 (7:8) verlor die ERSTE das Heimspiel gegen die SG Regensburg. Dadurch beträgt der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nun drei statt einem Punkt und die Abstiegsgefahr wächst weiter.

Bis auf Andreas Amann und mit Abstrichen Thomas Krauter und David Winheim erreichte gegen den Aufsteiger aus Regensburg kein Spieler Normalform. Es ging schon ziemlich unterirdisch los, nach sechs Minuten führte der Gast 3:0, das erste Tor für die ERSTE erzielte Nedim Jasarevic in der 10. Spielminute zum 1:3. Danach flackerte kurz etwas Hoffnung auf, stand es in der 13. Minute doch 4:4, diese wurde in den Folgeminuten jedoch wieder zunichte gemacht, durch drei Tore in Folge gingen die Regensburger mit 7:4 in Führung. Auch in dieser Phase agierten unsere Jungs viel zu statisch, Ivan Skaramuca wurde von der aggressiven Regensburger Deckung aus dem Spiel genommen und seine Nebenleute nutzten die entstandenen Räume nicht. Bis zur Pause konnte der Rückstand dann bis auf ein Tor verkürzt werden, beim Stand von 7:8 wurden die Seiten gewechselt und zu Beginn des zweiten Durchgangs sah es so aus, als sollte die ERSTE das Spiel drehen können. Innerhalb von sechs Minuten gelangen Thomas Krauter (2) und Ivan Skaramuca (3) fünf Treffer ohne dass die Gäste ein Tor erzielen konnten und der Spielstand hieß 12:8 für die ERSTE. Völlig unverständlicherweise verfielen unsere Jungs dann wieder in das Muster der ersten Halbzeit: Wenig Bewegung und unkonzentrierte Torabschlüsse. Die Folge war eine dreizehnminütige Torflaute, in der die Gäste sechs Tore zur eigenen 14:12-Führung erzielten. Ziemlich leicht machten es die Jungs dabei Maximilian Lotter im Tor der Gäste. Der Zweimeter-Hüne konnte sich auf seine Körpergröße und Reichweite verlassen, dies reichte aus, da es die Jungs immer wieder mit hohen Würfen versuchten. Die Regensburger bauten ihre Führung dann bis zur 56. Minute auf fünf Tore aus (14:19) und spätestens da war klar, dass die ERSTE das Spielfeld als Verlierer verlassen würde. Bis zum Spielende passierte nichts Entscheidendes mehr, beim Stand von 16:21 ertönte das Schlusssignal.

Mit dieser absolut unnötigen Niederlage gegen einen schwachen Gegner verpasste es die ERSTE, bis auf einen Punkt an die direkten Konkurrenten heranzurücken. Einer dieser Konkurrenten ist der TSV Haunstetten, der Gegner im nächsten Auswärtsspiel. „Das war heute „Not gegen Elend“ und wir waren leider die schlechtere Mannschaft“ so Abteilungsleiter Norbert Fink nach dem Spiel. „Leider machen solche Niederlagen auch die Punktgewinne gegen Waldbüttelbrunn, Friedberg und Rimpar ziemlich wertlos“ so ein enttäuschter Fink weiter. Entschieden ist im Abstiegskampf zwar noch nichts, die Jungs machen es sich aber weiterhin selbst schwer.

Rothenburg: Amann (1.-60.), Sand (n.e.), Pawlak (n.e.) (Tor); Schemm (1), Kulas, Gluhak, Ehrlinger, Schmidt, Kister (1), Skaramuca (5/1), Winheim (4), Schubart (n.e.), Jasarevic (1), Krauter (4)

Regensburg: Lotter, Csiki (Tor); Hoppe, Deml (3/3), Uhl (3), Munkacsi (1), Elgeti (6), Orlovsky (1), Mulitze, Kiener, Heinle (6), Vasold (1)

Spielverlauf: 0:3, 4:4, 4:7, 7:8 (HZ); 12:8, 12:14, 14:19, 15:20, 16:21

Siebenmeter: Rothenburg 4 (Skaramuca triff1, verwirft 1; Kister und Winheim verwerfen je 1)

Regensburg 3 (Deml trifft alle)

Zeitstrafen: Rothenburg 1 (Maxi Schmidt)

Regensburg 3 (Uhl, Munkacsi und Kiener je 1)

Schiedsrichter: Harald Schweizer und Herbert Vornehm (TSV Haunstetten)

Zuschauer: 400