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Glanzloser Pflichtsieg im Derby

Mit 29:23 (13:14) gewannen die Bayernligahandballer des TSV 2000 Rothenburg das Erstrundenmatch des Molten-Cups bei der HG Ansbach. Gegen den engagiert agierenden Bezirksoberligisten benötigten die Szücs-Schützlinge eine Halbzeit um ins Spiel zu kommen. Letztlich setzten sich die Tauberstädter aber verdient durch.

Sonntagmorgen, 11 Uhr – Was in der Regel eine Anwurfzeit in der Jugend ist, bedeutete am Wochenende den Spielbeginn des Westmittelfrankenderbys in der ersten Runde des Molten-Cups. Auf Wunsch der Gastgeber stimmten die Gäste der Verlegung von Samstagnachmittag auf Sonntagmorgen zu. Die Rothenburger präsentierten sich dann aber zu Beginn ziemlich verschlafen gegen den alten Rivalen. Die Hausherren besannen sich auf das Erfolgsrezept unterklassiger Mannschaften, mit Laufbereitschaft und körperlichem Einsatz spielerische Defizite wettzumachen. So entwickelte sich ein Spiel auf schwachem Niveau, in dem sich in der ersten Viertelstunde keine Mannschaft absetzen konnte (6:7, 15. Minute). In den folgenden fünf Minuten stellten die Tauberstädter dann das Spielen gänzlich ein. Im Angriff wechselten sich Fehlversuche und technische Fehler ab und die Abwehr hatte die Bezeichnung nicht verdient. Dies führte dazu, dass die Hausherren durch fünf Tore in Folge mit 11:7 in Führung gehen konnten. Trainer Szücs sah sich gezwungen, per Auszeit sein Team neu einzustellen, was auch bedingt gelang. Nachdem die Gastgeber zunächst mit 12:8 in Führung gehen konnten, gelang den Tauberstädtern durch Tore von Gabriel Gluhak, Max Pfaffelhuber und Patrick Wurst der Anschluss zum 12:11 (25. Minute). Die Gäste präsentierten sich zwar größtenteils weiterhin weit entfernt von ihrer Normalform, etwas mehr Laufbereitschaft und Konzentration genügten aber um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Bis zur Pause gelangen beiden Teams noch jeweils zwei Tore, so dass beim Stand von 14:13 für Ansbach die Seiten gewechselt wurden.

In der Halbzeitpause musste Csaba Szücs bei seiner Kabinenansprache die richtigen Worte gefunden haben. Seine Mannschaft präsentierte sich nach dem Seitenwechsel deutlich engagierter und konzentrierter, Phillip Schemm traf dann zunächst zum Ausgleich (14:14, 31.) und vier Minuten später brachte er seine Farben wieder in Führung (16:15). Acht Minuten konnten die Gastgeber noch mithalten, dann zogen die Tauberstädter von 19:18 auf 22:18 davon. Torschützen waren David Winheim (2), dem ein gutes Debut im Rothenburger Trikot gelang und Max Pfaffelhuber, der nach seiner Verletzungspause ein gutes Comeback feiern konnte. Den Hausherren konnten zwar auf 19:22 verkürzen, erneut drei Tore am Stück, für die die beiden besten Rothenburger Torschützen Phillip Schemm (2) und Nikola Stojanov verantwortlich zeichneten, brachten die Tauberstädter dann endgültig auf die Gewinnerstraße (19:25, 52. Minute). In dieser Phase dezimierten sich die Gastgeber zusätzlich noch selbst, nachdem Hardy Schober zunächst mit einer Zeitstrafe, die die Schiedsrichter Martin Knödler und Sven Wirth gegen ihn verhängten, nicht einverstanden war. Aufgrund seines Reklamierens erhielt er prompt die nächste und damit dritte Zeitstrafe. Für Schober war die Partie damit beendet und seine Mannschaft musste für vier Minuten in Unterzahl spielen. Bis zum Spielende blieb es bei sechs Toren Vorsprung für den Bayernligisten, Nikola Stojanov blieb es vorbehalten, den letzten Treffer zum 29:23 für Rothenburg zu erzielen.

Neben den schon erwähnt guten Leistungen von Winheim und Pfaffelhuber, zeigte auch der Ansbacher im Rothenburger Trikot, Torhüter Luca Sand, eine gute Leistung. Neben einigen exzellenten Torchancen der Gastgeber vereitelte er auch zwei Siebenmeter-Strafwürfe gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden. Alle anderen Rothenburger Spieler haben noch bis Anfang September Zeit, die Vorbereitungsphase zu einer deutlichen Leistungsverbesserung zu nutzen. Dann steht die zweite Runde des Molten-Cups auf dem Programm und eine Woche später der Saisonauftakt in der Bayernliga.

Rothenburg: Sand, Amann (n.e.) (Tor); Schemm (5), Wurst (4/1), Gluhak (1), Pfaffelhuber (2), Ehrlinger (2), Schmidt (1), Skaramuca (1), Winheim (4/2), Stojanov (5), Krauter (4)

Ansbach: Symader, Krause, Kleinehakenkamp (Tor); Greiner-Schwed, Braun (3/1), Hammeter (1), S. Landsgesell (4), Schober (4), Halmen (4), Roth, J. Landsgesell (1), Kammberger (2), Heckel (2), Bayer (2),

Spielverlauf: 2:0, 4:4, 6:7, 11:7, 13:12, 14:13 (HZ); 14:14, 17:19, 19:25, 20:26, 23:29

Siebenmeter: Rothenburg 6 (Winheim trifft 2, verwirft 1; Wurst trifft 1; Skaramuca und Stojanov verwerfen je 1)
Ansbach 5 (Braun trifft 1, verwirft 2; S. Landsgesell und Bayer verwerfen je 1)

Zeitstrafen: Rothenburg 2 (Wurst und Schmidt je 1)
Ansbach 6 (Schober 3; Hammeter 2; J. Landsgesell 1)

Schiedsrichter: Martin Knödler und Sven Wirth (Feuchtwangen/Amberg)

Zuschauer: 100



Herzlich willkommen, David Winheim!

Wir freuen uns sehr, mit David Winheim den ersten Neuzugang für die Bayernligasaison 2018/2019 präsentieren zu können. Der 26-jährige Rückraumspieler wechselt von der TG Heidingsfeld an die Tauber.

David, der seit kurzem auch in Rothenburg arbeitet, ist auf allen Rückraumpositionen variabel einsetzbar, soll aber vorrangig die Lücke, die nach dem Karriereende von Christof Wittmann entstanden ist, schließen. "Da wir bis auf Florian Striffler und Christof Wittmann, die beide ihre Erstmannschaftskarriere beendet haben, alle Leistungsträger weiter an Bord haben werden, müssen wir den Kader zur neuen Saison nur punktuell ergänzen. Wir sind sicher, dass uns David mit seiner Variabilität weiterhelfen wird. Zusätzlich passt er charakterlich ganz hervorragend in unser Team" kommentiert Abteilungsleiter Norbert Fink den Neuzugang.

Wir wünschen David eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Zeit in Rothenburg!


 

 


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