Erste Saisonniederlage der D-Jugend-Mädchen trotz großem Kampf

Im Auswärtsspiel gegen die HSG Rednitzgrund mussten die D-Jugend-Mädchen der Handballabteilung des TSV 2000 Rothenburg mit 12:13 Toren (Halbzeit: 6:7) ihre erste Saisonniederlage einstecken. Die fast ausschließlich aus E-Jugend Spielerinnen bestehende TSV Mannschaft konnte trotz einer großen kämpferischen Leistung die körperliche Überlegenheit der Heimmannschaft nicht kompensieren.

Bereits zu Beginn der Partie zeigte sich, dass die viel größeren Gegnerinnen nur schwer in der Abwehr zu halten waren und trotz holprigen Beginn konnte man einen 0:2 Tore Rückstand in eine eigene 4:2 Tore Führung umwandeln. Mit zunehmender Dauer des Spiels fiel es aber den TSV Mädels immer schwerer sich im Angriff in Szene zu setzen und man biss sich an der stabilen und robusten Abwehr des Gegners die Zähne aus. Ein knapper Rückstand von 6:7 Toren zur Halbzeit ließ aber noch für zweite Halbzeit hoffen.

Der Start in die zweite Spielhälfte gelang vielversprechend und man konnte wieder mit 8:7 Toren in Führung gehen. Anschließend konnten die Gegner aber das Blatt wenden und mit 6 Toren in Folge das Spiel zu ihren Gunsten drehen. In dieser Phase ließen die TSV Mädchen im Angriff viel zu Wünschen übrig, lediglich Leonie Geißendörfer am Kreis konnte mit ihren 4 Toren bei einer hundertprozentigen Wurfausbeute glänzen.

Erst als das Spiel bereits entschieden schien, rafften sich die TSV Mädels nochmals auf und konnten mit den letzten Kräften den Gegner Paroli bieten und den Rückstand bis auf 12:13 Tore verkürzen.

Unterm Strich steht trotzdem eine vermeidbare Niederlage, da im Angriff leider nicht die Vorgaben vom Trainer umgesetzt wurden und somit viele Gelegenheiten zum Torerfolg ausgelassen wurden. Die Abwehrleistung war dagegen lobenswert, da man sich bis Schluss gegen die älteren und viel größeren Gegnerinnen tapfer wehrte.

Es spielten: Allegra Osthus, Alicia Riebl (beide Tor), Leonie Geißendörfer (4), Monica Urzika (4/1), Amalia David (3), Leni Dänzer (1), Lara Stark, Romy Wagner, Mina Fischer, Sophie Stammler, Maja Krüger, Selina Ridinger u. Sophia Küstner.