TSV 2000 - HC Erlangen

Am vergangenen Wochenende traten die Handballerinnen der weiblichen C Jugend bei der HC Erlangen, dem Top Meisterschaftsfavoriten der Bayernliga an. An Ende mussten sich die Handballerinnen des TSV 2000 mit 30:21 (18:7) geschlagen geben.

Von Beginn an wurde es die erwartet schwere Partie. In der ersten Halbzeit begannen die Taubermädels wieder einmal viel zu verhalten, so dass nach 10 Minuten die Heimmannschaft bereits mit 8:2 in Front lag. Neben einer Vielzahl technischer Fehler scheiterten die Rothenburgerinnen in dieser Phase immer wieder an der hervorragend aufgelegten Torhüterin des HC Erlangen. Auch in der Defensive konnten die C-Mädels dem variablen und temporeichen Offensivspiel des noch verlustpunktfreien Tabellenführers zu wenig entgegensetzen. Der Halbzeitstand von 17 : 8 für das Heimteam ließ nichts Gutes für die zweite Halbzeit erwarten.

Wer jedoch gedacht hatte, die Rothenburger Handballerinnen würden sich in Halbzeit zwei ihrem Schicksal kampflos ergeben, sah sich getäuscht. In der zweiten Halbzeit folgte eine eindrucksvolle Reaktion des gesamten Teams: in der Abwehr wurde endlich entschlossen und im Kollektiv verteidigt. Im Angriff gelang in der zweiten Halbzeit ein nahezu fehlerfreier Auftritt. Durch schnelle und sichere Kombinationen kamen die Rothenburgerinnen immer wieder zu schön herausgespielten Torerfolgen.

Der TSV 2000 konnte die gesamte zweite Halbzeit absolut auf Augenhöhe mit dem Erlanger Spitzenreiter bestreiten. Am Ende konnten die Rothenburgerinnen mit einer wirklich guten Leistung die zweite Halbzeit sogar mit 14:12 für sich entscheiden.

Nach dem deutlichen Rückstand zur Halbzeit können die Taubermädels den 30:21 Endstand aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit für sich als Erfolg verbuchen.

Für die Rothenburger Handball Mädels gilt es nun am Wochenende an die starke zweite Halbzeit anzuknüpfen, wenn am Samstag um 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle die Mannschaft des HT München, die aktuell den 3. Tabellenplatz in der Bayernliga belegt, vorspielt. Den Rothenburgerinnen kommt hier sicher wieder die Rolle des Außenseiters zu. Mit der in der zweiten Halbzeit in Erlangen gezeigten Leistung und lautstarker Unterstützung der Zuschauer ist aber eine Überraschung möglich.

Gegen Erlangen spielten: Johanna Boromisza (Tor), Lilly Frei (1), Domenica Kossatz (1), Marit Nolle, Jessica Dörner, Marta Zbruk (4), Lissy Hiermann, Lena Mantaoglu, Hannah Geuder (3), Sophia Sommerkorn (5), Charlotte Riedel (7/1)